Montag, 28. September 2009
Kraftwerk Fiume Santo in Sardinien/Italien

© Greenpeace/Jiri Rezac
E.ON plant den Bau eines weiteren, neuen 410 Megawatt-Kohleblocks, der die zwei ältesten, Öl-betriebenen Blöcke ersetzen soll. Selbst im Vergleich zur relativ schlechten CO2-Bilanz von Öl schneidet Kohle noch schlechter ab.
Im vergangenen Jahr gelang es AktivistInnen von Greenpeace, sich an die Kohle-Förderbänder zu ketten und damit den Betrieb des Kraftwerks zu stören. Im Anschluss an die Aktion versprach der Energieminister von Sardinien den AktivistInnen, die Klimaschutz-Strategie der Insel zu überarbeiten.
Nach einer jüngeren Meldung haben sich jedoch der Präsident von Sardinien und E.ON darauf verständigt, den Bau weiter zu verfolgen. Es wird also weiterer Protest notwendig sein, um E.ONs Klimakiller-Pläne zu stoppen.



